KI sichert Erfahrungswissen: KOMOS bringt industrielle Praxis in die Forschung ein

Wenn erfah­re­ne Mit­ar­bei­ten­de ein Unter­neh­men ver­las­sen, geht oft mehr ver­lo­ren als nur eine Arbeits­kraft:
Es ver­schwin­det wert­vol­les Erfah­rungs­wis­sen, das über Jah­re auf­ge­baut wur­de – und sich kaum doku­men­tie­ren lässt.

Gera­de in der Pro­duk­ti­on zeigt sich die­ses Wis­sen in Form von Intui­ti­on: Mit­ar­bei­ten­de „spü­ren“, wenn Pro­zes­se nicht rund lau­fen oder Maschi­nen anders reagie­ren als gewohnt. Doch genau die­ses impli­zi­te Wis­sen ist schwer greif­bar – und noch schwe­rer wei­ter­zu­ge­ben.

Wissensverlust als reale Herausforderung für die Industrie

Der demo­gra­fi­sche Wan­del ver­schärft die Situa­ti­on zusätz­lich. In vie­len Indus­trie­un­ter­neh­men steht ein erheb­li­cher Teil der erfah­re­nen Beleg­schaft kurz vor dem Ruhe­stand.

Die Fol­ge:

  • Know-how geht ver­lo­ren
  • Ein­ar­bei­tungs­zei­ten stei­gen
  • Pro­zess­si­cher­heit sinkt

Klas­si­sche Metho­den des Wis­sens­ma­nage­ments sto­ßen hier zuneh­mend an ihre Gren­zen.

GrAIfbAR: KI macht Erfahrungswissen nutzbar

Im For­schungs­pro­jekt GrAIfbAR wird genau die­ses Pro­blem adres­siert – mit einem kla­ren Ziel:
Künst­li­che Intel­li­genz soll dabei hel­fen, Erfah­rungs­wis­sen sys­te­ma­tisch zu erfas­sen, zugäng­lich zu machen und lang­fris­tig zu sichern.

KOMOS bringt sich dabei aktiv mit sei­ner Erfah­rung aus der indus­tri­el­len Pra­xis ein und arbei­tet gemein­sam mit Part­nern aus For­schung und Indus­trie an kon­kre­ten Lösun­gen.

Im Fokus ste­hen unter ande­rem:

  • die struk­tu­rier­te Erfas­sung von impli­zi­tem Wis­sen
  • die Unter­stüt­zung bei der Doku­men­ta­ti­on kom­ple­xer Pro­duk­ti­ons­pro­zes­se
  • der Auf­bau intel­li­gen­ter Assis­tenz­sys­te­me für den Arbeits­all­tag

Von der Theorie in die Anwendung

Für KOMOS ist die Betei­li­gung an GrAIfbAR mehr als ein For­schungs­bei­trag:
Sie ist ein kon­se­quen­ter Schritt, um Digi­ta­li­sie­rung und rea­le Pro­duk­ti­ons­an­for­de­run­gen mit­ein­an­der zu ver­bin­den.

Das Ziel ist klar:
Lösun­gen ent­wi­ckeln, die im All­tag funk­tio­nie­ren – nicht nur im Kon­zept.

Die Rele­vanz die­ser Ent­wick­lung zeigt sich auch in der öffent­li­chen Wahr­neh­mung, unter ande­rem durch die Bericht­erstat­tung im Han­dels­blatt.

Mehrwert für Produktionsunternehmen

Der Ein­satz von KI im Wis­sens­ma­nage­ment bie­tet kon­kre­te Vor­tei­le:

  • Wis­sen wird unab­hän­gig von ein­zel­nen Per­so­nen ver­füg­bar
  • Neue Mit­ar­bei­ten­de kön­nen schnel­ler ein­ge­ar­bei­tet wer­den
  • Pro­zes­se wer­den sta­bi­ler und trans­pa­ren­ter
  • Erfah­rungs­wis­sen bleibt lang­fris­tig im Unter­neh­men erhal­ten

Damit wird KI zu einem ent­schei­den­den Bau­stein für die Zukunfts­fä­hig­keit von Pro­duk­ti­ons­un­ter­neh­men.

Starke Partner für nachhaltige Innovation

Das Pro­jekt wird gemein­sam mit Part­nern aus Indus­trie und For­schung umge­setzt, dar­un­ter:

  • Con­si­pio Soft­ware Engi­nee­ring GmbH
  • Hoch­schu­le Nie­der­rhein
  • apra-grup­pe
  • G.A. Röders GmbH & Co. KG
  • ifaa – Insti­tut für ange­wand­te Arbeits­wis­sen­schaft e. V.

Die­se inter­dis­zi­pli­nä­re Zusam­men­ar­beit stellt sicher, dass die ent­wi­ckel­ten Lösun­gen sowohl tech­no­lo­gisch fun­diert als auch pra­xis­nah ein­setz­bar sind.

Gefördert im Programm „Zukunft der Arbeit“

GrAIfbAR wird im Rah­men des Pro­gramms „Zukunft der Arbeit“ durch das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für For­schung, Tech­no­lo­gie und Raum­fahrt geför­dert und vom Pro­jekt­trä­ger Karls­ru­he (KIT) betreut.


Fazit: Wissen sichern heißt Zukunft sichern

KOMOS gestal­tet aktiv die Zukunft des indus­tri­el­len Wis­sens­ma­nage­ments mit.

Der geziel­te Ein­satz von Künst­li­cher Intel­li­genz eröff­net neue Mög­lich­kei­ten, den wich­tigs­ten Roh­stoff vie­ler Unter­neh­men zu sichern:
das Wis­sen ihrer Mit­ar­bei­ten­den.

Digitalisierung, die Ihnen zugutekommt