Kunststoffe — So machen wir das

Spritzgussverfahren

Unser Spritz­gieß­ver­fah­ren ist ein Urform­ver­fah­ren. Dabei wird mit einer Spritz­gieß­ma­schi­ne der Kunst­stoff ver­flüs­sigt bzw. pla­s­ti­fi­ziert. Der Kunst­stoff wird in Form von Gra­nu­lat dem Spritz­gieß­vor­gang zuge­führt und dann unter Druck in eine Form ein­ge­spritzt. Die­se Form wird als Werk­zeug bezeich­net und hat Werk­zeug­schließ­kräf­te von 150 kN bis 2.500 kN. Inner­halb des Werk­zeugs geht der Kunst­stoff durch Abküh­lung wie­der in eine fes­te Form über. Nach­dem der Zyklus (Fer­ti­gungs­zeit) vor­bei ist, öff­net sich das Werk­zeug und das Fer­tig­teil kann ent­nom­men wer­den.

Die Kavi­tät des Werk­zeu­ges (gemeint ist damit der Hohl­raum) bestimmt die Form und Ober­flä­chen­struk­tur des gefer­tig­ten Spritz­guss­tei­les. Wir kön­nen Kunst­stoff­tei­le in einem Gewichts­be­reich von 2 g bis zu einer Grö­ßen­ord­nung von 826 g her­stel­len. Unse­re hori­zon­ta­len und ver­ti­ka­len Maschi­nen kön­nen mit Heiß­ka­nä­len, Mehr­fach­ka­vi­tä­ten und hydrau­li­schen Kern­zü­gen aus­ge­stat­tet wer­den. Unse­re Maschi­nen sind mit CNC-Hand­ling-Sys­te­men aus­ge­stat­tet, um hap­tisch anspre­chen­de Dekor­flä­chen, sowie opti­sche Hoch­glanz­ober­flä­chen mit makel­lo­ser Ober­flä­chen­qua­li­tät her­zu­stel­len.

Wir ver­ar­bei­ten alle gän­gi­gen ther­mo­plas­ti­schen Kunst­stof­fe wie:
PA — ABS — PC — POM — ASA — Blends — PE — PS — PP — PUR — TPE.