Warum wir unsere eigene App entwickelt haben

Im Jahr 2020 stan­den wir bei KOMOS vor einer grund­le­gen­den Ent­schei­dung:
Sol­len wir ein eta­blier­tes MES-Sys­tem ein­kau­fen – oder einen eige­nen Weg gehen?

Die am Markt ver­füg­ba­ren Stan­dard­lö­sun­gen waren vor allem für gro­ße Kon­zer­ne kon­zi­piert: umfang­reich, kom­plex, struk­tu­rell starr und mit Inves­ti­tio­nen ver­bun­den, die in kei­nem Ver­hält­nis zu den Anfor­de­run­gen eines fami­li­en­ge­führ­ten Unter­neh­mens mit rund 75 Mit­ar­bei­ten­den stan­den.

Statt unse­re Pro­zes­se an ein Sys­tem anzu­pas­sen, das nicht zu uns passt, haben wir uns bewusst für einen ande­ren Ansatz ent­schie­den. Wir haben genau hin­ge­schaut: Wel­che Anfor­de­run­gen haben wir wirk­lich? Wel­che Funk­tio­nen brin­gen unse­re bestehen­den Soft­ware-Tools bereits mit? Und wo ent­ste­hen Medi­en­brü­che, Dop­pel­ar­bei­ten oder unnö­ti­ge Kom­ple­xi­tät?

Dabei wur­de schnell klar: Unser bestehen­des ERP-Sys­tem bil­det bereits ein sta­bi­les und ver­läss­li­ches Fun­da­ment für unse­re Abläu­fe. Anstatt die­ses zu erset­zen, haben wir uns ent­schie­den, es kon­se­quent wei­ter­zu­nut­zen und gezielt aus­zu­bau­en. Nicht durch ein wei­te­res, iso­lier­tes Sys­tem, son­dern durch eine eige­ne Anwen­dung, die genau dort ansetzt, wo Stan­dard­lö­sun­gen an ihre Gren­zen sto­ßen.

Aus die­sen Über­le­gun­gen her­aus ist die KOMOS-App ent­stan­den. Sie ergänzt unser ERP-Sys­tem sinn­voll, ver­bin­det bestehen­de Daten­quel­len und macht Infor­ma­tio­nen dort ver­füg­bar, wo sie gebraucht wer­den. Heu­te steu­ern wir damit sämt­li­che Fer­ti­gungs- und Ver­wal­tungs­pro­zes­se – von der Auf­trags­pla­nung über die Pro­duk­ti­on bis zur Aus­lie­fe­rung.

Die App wur­de gemein­sam mit unse­ren Mit­ar­bei­ten­den ent­wi­ckelt und wird kon­ti­nu­ier­lich wei­ter­ent­wi­ckelt. So ent­steht Schritt für Schritt eine digi­ta­le Lösung, die nicht über­ge­stülpt wur­de, son­dern aus der Pra­xis her­aus wächst – pass­ge­nau für KOMOS.

Was unse­re Kun­den davon haben

Die kon­se­quen­te Digi­ta­li­sie­rung unse­rer Pro­zes­se ist kein Selbst­zweck. Sie schafft kon­kre­te Vor­tei­le für unse­re Kun­den:

  • Mehr Pla­nungs­si­cher­heit
    Durch durch­gän­gi­ge, digi­ta­le Abläu­fe ken­nen wir jeder­zeit den aktu­el­len Sta­tus eines Auf­trags und kön­nen rea­lis­ti­sche, belast­ba­re Lie­fer­ter­mi­ne zusa­gen.
  • Hohe Trans­pa­renz
    Infor­ma­tio­nen aus Pla­nung, Fer­ti­gung und Logis­tik sind mit­ein­an­der ver­knüpft. So kön­nen wir kla­re Aus­sa­gen zum Fer­ti­gungs­fort­schritt tref­fen und Abstim­mun­gen effi­zi­ent gestal­ten.
  • Schnel­le Reak­ti­ons­fä­hig­keit
    Ände­run­gen bei Men­gen, Ter­mi­nen oder Prio­ri­tä­ten las­sen sich kurz­fris­tig bewer­ten und umset­zen – ohne Medi­en­brü­che oder Infor­ma­ti­ons­ver­lus­te.
  • Zuver­läs­si­ge Qua­li­tät und Ter­min­treue
    Kla­re Pro­zes­se, aktu­el­le Daten und ein­deu­ti­ge Ver­ant­wort­lich­kei­ten erhö­hen die Pro­zess­si­cher­heit und sor­gen für sta­bi­le, repro­du­zier­ba­re Ergeb­nis­se.